Was es dir bringt, deinen Podcast auf YouTube zu veröffentlichen

Du willst deinen Podcast auf YouTube veröffentlichen? Super Idee! Hier erfährst du, welches Potenzial wirklich in der Plattform YouTube für deinen Podcast steckt und was es unbedingt zu beachten gilt.

Ich zeige dir, wie du deinen Podcast auf YouTube umsetzt und teile sogar einen Profi-Tipp mit dir, damit dein Podcast auf YouTube auch erfolgreich wird.

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Podcastliebe Podcast auf YouTube veröffentlichen

Was ist YouTube?

Die Video-Plattform YouTube ist die zweigrößte Suchmaschine der Welt.

Bevor es diverse Streamingdienste für Musik gab, bot YouTube schon die Möglichkeit zum Ansehen und Anhören von Musikvideos. Die hohen Aufrufzahlen entstehen auch durch Playlisten, die von Nutzer:innen immer wieder nebenbei durchgespielt werden.

Nun gibt es Podcaster:innen, die sagen, dass ein Podcast einen RSS-Feed braucht, um überhaupt ein Podcast (im klassischen Sinne) zu sein. Andere Podcaster:innen sehen es anders und sind mit ihrem Podcast dort präsent, wo ihre Zielgruppe unterwegs ist. Daher veröffentlichen sie ihren Podcast auch auf YouTube.

YouTube bietet allerdings auch die Audio-Only Funktion. Wenn du sie aktivierst, erscheint ein Standbild und es wird nur Audio abgespielt. Das ist für einen Podcast ideal und es schont Bandbreite und Akku.

Von Nutzer:innen-Seite aus sind Audio-Inhalte auf YouTube durch die bisher schon jahrelange Präsenz von Musikvideos gelernt. Deine Zielgruppe hört also bestimmt schon Musik über YouTube und nutzt die Videoplattform praktisch im Audio-Only Modus, in welchem naturgegeben auch dein Podcast verfügbar ist.

Über den ‚Abonnieren‘- Button können deine Hörer:innen deinen Podcast abonnieren und die Glocke aktivieren, um über neue Episoden per Benachrichtigung informiert zu werden.

Wer hört Podcasts auf YouTube?

Jeden Monat nutzen 2 Milliarden Menschen und 77% der Deutschen die Suchmaschine YouTube.

Diese Studie von YouGov vom Mai 2021 zeigt, dass YouTube bei allen Befragten als Podcast Plattform mit 37% ganz oben steht. Geht man ins Detail, so lässt sich erkennen, dass Befragte ab 55 Jahren zu 44% angaben, Podcasts am liebsten auf YouTube zu hören. Im Gegensatz dazu stehen die 18-24-Jährigen mit 30%; sie hören zum Großteil auf Spotify Podcasts.

Kannst du deine Zielgruppe für deinen Podcast altersmäßig eingrenzen, so ist diese Umfrage vielleicht wirklich hilfreich.

Eine Tendenz, YouTube als Podcast Plattform nicht zu unterschätzen, lässt sich sicher aus der Umfrage ableiten. Allerdings wurden in dieser Studie lediglich 849 Menschen befragt. Ob man die Aussagen nun auf ganz Deutschland oder gar den DACH-Raum ausweiten kann, ist fraglich.

Wenn man eine Suche auf Google startet, werden auch Videoergebnisse, die dann zu YouTube führen, angezeigt. Von daher solltest du das Potenzial der größten Suchmaschine der Welt auf jeden Fall nutzen.

Podcastliebe Podcast auf YouTube hören Studie

Welche Vorteile bietet YouTube für meinen Podcast?

Im vorigen Absatz hast du schon erfahren, dass über Dreiviertel der Deutschen Podcasts auf YouTube hören. Wenn auch dein Podcast auf YouTube auffindbar ist, erreichst du mehr Menschen deiner Zielgruppe.

Welche Vorteile dein Podcast auf YouTube dir bringt, schauen wir uns jetzt in Ruhe an.

Mit Podcast auf YouTube eine neue Zielgruppe erreichen

Egal ob du schon eine Community auf YouTube hast oder noch nicht: Mit deinem Podcast auf YouTube erhöhst du deine Reichweite. Immer wieder gibt es neue Podcast Verzeichnisse und ich werde von Podcaster:innen gefragt, ob es denn Sinn macht, den eigenen Podcast dort zu listen. Grundsätzlich ist es immer sinnvoll, den Podcast auf so viele Plattformen wie möglich zu bringen. In der Regel sind sie kostenfrei, du steigerst deine Reichweite und erhöhst deine Sichtbarkeit damit ungemein. Also bringe deinen Podcast auch auf YouTube heraus!

YouTube gilt auch als internationale Plattform, sodass durch die automatische mehrsprachige Untertitelung auch nicht deutschsprachige Hörer:innen deinem Podcast folgen können.

Um regelmäßig mehr neue Zuhörer:innen und Abonnent:innen zu gewinnen, kannst du YouTube Ads schalten.

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Spare dir Zeit und teile bereits vorhandene Inhalte

Bereits vorhandenen Podcast Content kannst du einfach auf YouTube teilen, ohne dass du dafür ganz bei Null mit der Podcast Produktion anfangen musst. Auch bereits veröffentlichte Podcastepisoden kannst du ganz leicht auf YouTube hochladen.

Wie du deinen Podcast auf YouTube veröffentlichst, zeige ich dir weiter unten.

Verdiene Geld mit deinem Podcast auf YouTube

Die Plattform YouTube kannst du kostenfrei nutzen. Über programmatische Werbeplatzierungen, Kooperationen und Sponsoren sowie externe Werbeanzeigen kannst du mit deinem Podcast auf YouTube sogar Geld verdienen. Oft wird hier die Anzahl der Werbeeinblendungen als Kennzahl für die Abrechnung genommen.

Interaktion mit deiner Podcast Community baut Vertrauen auf

Vertrauensaufbau ist mit dem Podcast ein großes Ziel. Durch die Kommentarfunktion auf YouTube können deine Hörer:innen in den direkten Austausch mit dir gehen. Sie haben Zugang zu ihrem Lieblings-Podcast-Host und können dir Fragen stellen, die du beantwortest. So baust du neben Nähe zu dir auch Vertrauen in deine Marke, Leistungen und Produkte auf.

Nutze den YouTube-Algorithmus 

Der YouTube-Algorithmus schlägt deinen Hörer:innen zum eigenen Nutzungsverhalten passende Inhalte vor. So hören sie weitere Episoden deines Podcasts. Bisher fehlt eine solche Funktion bei z.B. Apple Podcasts und Spotify. Neue spannende Podcast-Inhalte zu finden, gerade wenn es Nischenthemen sind, ist für deine Hörerschaft oft gar nicht so leicht. Mit deinem Podcast auf YouTube erleichterst du es deiner Zielgruppe, relevante Inhalte zu finden und generierst dir mehr organische Reichweite.

Einbindung in Social Media Kanäle

Deinen Podcast auf YouTube kannst du über den Einbettungslink auf deiner Website und zahlreichen Social Media Kanälen teilen. Beachte hier immer die geltenden Bestimmungen zur DSGVO.

Durch Cross-Verlinkung von bereits bestehenden Videoinhalten auf deinem YouTube-Kanal kannst du innerhalb deines Kanals auf deine ganzen Podcastepisoden verlinken und erzielst dadurch mehr Wiedergaben.

Bilder sichtbar machen beim Podcast auf YouTube

Hast du mal eine Folge, in der du etwas bildlich erklären möchtest, so kannst du es als Video auf deinem YouTube-Kanal teilen. Dies können beispielsweise Anleitungen, Diagramme oder Fotografien sein. Für deine Hörer:innen wird das Thema so viel anschaulicher dargestellt und ist bestimmt noch verständlicher.

YouTube Analytics richtig nutzen

Die Statistiken bei YouTube geben dir einen wichtigen Einblick in das Hörerverhalten. In den YouTube Analytics werden Parameter wie die Abonnentenzahl, Videoaufrufe, Wiedergabedauer und Abbruchquote erfasst.

Anhand dieser Informationen wird den Hörer:innen neuer Content vorgeschlagen. So hast du die Möglichkeit, zielgruppengerechte Werbung in deinen Podcast einzubinden.

Erfolgreicher Content auf YouTube hat eine hohe Wiedergabedauer. Ein Podcast erfüllt dieses Kriterium von Haus aus. Somit macht auch aus diesem Grund ein Podcast auf YouTube Sinn.

Was du unbedingt beim Podcast auf YouTube beachten musst

Ist man auf YouTube präsent, so gibt man das Versprechen auf Bewegtbild-Formate. Filmst du deine Podcastaufnahme, so kommst du diesem schon recht nah. Lädst du allerdings deinen Podcast mit Standbild hoch, so brichst du hier mit diesem Nutzerversprechen. Das muss man sich überlegen und mit Blick auf die eigene Zielgruppe überlegen.

In der mobilen Version pausiert das Video, wenn man YouTube verlässt oder sich der Sperrbildschrim einschaltet. Man kann also keine anderen Dinge am Smartphone erledigen, ohne dass die Podcastfolge angehalten wird. Ohne Unterbrechung können nur Premium-Nutzer:innen Videos ansehen bzw. anhören.

Viele YouTube-User:innen sind aber gerade auf YouTube, weil sie schauen wollen und verlassen daher die App eher nicht, wenn sie dort deine Podcastfolge abspielen. Du kannst auch deinen Podcast in der Videobeschreibung verlinken, damit Hörer:innen auf einen anderen Player umsteigen können, wenn sie das möchten.

Einige Podcast Hoster ermöglichen es dir, deinen Podcast aus dem Hoster heraus auf YouTube zu veröffentlichen. Dies spart viel Zeit, kostet aber ggf. auch etwas Geld, denn z.B. Podigee bietet dieses Feature erst ab dem Advanced-Paket an.

Podcastliebe Podcast auf YouTube hochladen

So setzt du deinen Podcast auf YouTube um

YouTube ist eine Videoplattform – das hatten wir schon geklärt.

Deshalb solltest du dir überlegen, in welchem Format du deinen Podcast auf YouTube veröffentlichst.

Du kannst deine Podcastepisoden als Audio mit Standbild hochladen. Eine weitere Option ist das Abfilmen am PC, was sich auch im Interview z.B. über zencastr realisieren lässt. Der aufwendigste und professionellste Weg ist das Filmen der Aufnahme vor Ort mit mehreren Kameraperspektiven als Mitschnitt im Studio.

Wenn deine Zuhörer:innen dich sehen können, unterstreicht dies nochmal mehr den Vertrauensaufbau und die Nähe.

Bedenke beim Podcast auf YouTube in jedem Fall die Bildebene mit.

Entweder verknüpfst du deinen Hoster mit YouTube und so wird dir automatisiert ein Video mit Audio und Standbild erstellt. Oder aber du nutzt eine App wie Headliner, um ein Video mit Standbild zu erstellen. Die aufwendigere Produktion mit Bewegtbild braucht dann eine professionelle Videobearbeitung.

Welches Format ist als Podcast auf YouTube erfolgreich?

Selbstverständlich kannst du deine komplette Podcastepisode einfach auf deinem YouTube-Kanal veröffentlichen.

Es geht aber auch anders – und das scheint eine erfolgreiche Methode zu sein, die vor allem in den USA viel praktiziert wird.

Du erstellst zwei YouTube-Kanäle. Auf dem Hauptkanal lädst du Woche für Woche deine neue Episode vollständig hoch. Eben genauso, wie deine Podcastepisode auch in allen Podcast Playern erscheint.

Auf deinem zweiten YouTube-Kanal lädst du Auszüge aus deiner Episode hoch und betitelst sie entsprechend.

So hast du einmal die ganze Folge und dann auch kurze Folgen, die für die Hörer:innen viel leichter verdaulich sind und eher auch bis zum Ende angehört werden. Das gibt dir wieder mehr Reichweite, denn die Wiedergabedauer steigt.

Mein Lieblings-Podcast von The Minimalists setzt dies super um mit einem Hauptkanal und einem zweiten Kanal.

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